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Cannabinoide

CANNABINOIDEN IN CANNABIS

 

Ueber Jahrhunderte hinweg hat der Mensch die natürliche Auslese von Cannabissorten vorangetrieben, was zur Entstehung vielfältiger Kulturvarietäten und chemischer Zusammensetzungen für verschiedene Verwendungszwecke geführt hat. Dazu zählen der Einsatz als Textilfaser, Nahrungs- und Arzneimittel und Brennstoff.
Bislang konnten über 560 verschiedene Moleküle – darunter Cannabinoide, Terpene und Flavonoide – aus Cannabis isoliert werden. Cannabinoide stellen eine Gruppe von terpenophenolischen Verbindungen dar, die nur in Cannabis und keiner anderen Pflanze enthalten sind.
Phytocannabinoide, oder kurz Cannabinoide, unterscheiden sich von ihren synthetischen Analoga, die als synthetische Cannabinoide bezeichnet werden und unter anderem das im Handel erhältliche Nabilon und Ajulemsäure umfassen. Die Cannabinoid-Biosynthese erfolgt auf Grundlage von Geranylpyrophosphat, einer Untergruppe von Terpenoiden, sowie drei Enzymen, die wiederum von drei Allelen im Pflanzengenom kontrolliert werden. Bislang wurden über 70 Cannabinoide gefunden, die sich mehrheitlich 10 Typen zuordnen lassen: Cannabigerol (CBG), Cannabichromen (CBC), Cannabidiol (CBD), Delta-9-Tetrahydrocannabinol (Δ-9-THC), Delta-8-Tetrahydrocannabinol (Δ8-THC), Cannabicyclol (CBL), Cannabielsoin (CBE), Cannabinol (CBN), Cannabitriol (CBT) und sonstige. Nahezu alle Cannabinoide kommen in zwei Formen vor: in ihrer sauren Vorstufe und ihrer neutralen, decarboxylierten Form. So ist Cannabidiolsäure (CBDA) beispielsweise die saure Vorstufe von Cannabidiol (CBD).
Cannabinoide und Phytocannabinoide sind wie Endocannabinoide, die innerhalb des menschlichen Körpers biosynthetisiert werden, an biologischen Prozessen beteiligt. Sie bilden zusammen mit den körpereigenen Cannabinoid-Rezeptoren das Endocannabinoid-System, kurz ECS. Das ECS übt großen Einfluss auf die neuromodulatorische Systemdynamik und die Informationsverarbeitung im Gehirn und Körper aus. Dazu gehören die Gedächtnisfunktion (synaptische Plastizität), die Stimmungs- und Appetitkontrolle und die Modulation von Sinnesempfindungen.

CBD und CBDA




Cannabidiol (CBD) ist nach Tetrahydrocannabinol (THC) das am zweitbesten untersuchte Cannabinoid. CBDA ist die saure Vorstufe von CBD. CBD ist die dominierende Cannabinoidgruppe im Hanf, von der im Gegensatz zu THC keine berauschende Wirkung ausgeht. CBD wird nachgesagt, die durch THC ausgelösten Angstgefühle und unerwünschten, psychologischen Nebenwirkungen zu reduzieren. CBD bindet an die CB1-Rezeptoren und löst eine Art Kettenreaktion aus, die eine Expression von bestimmten Genen und eine Veränderung der Enzymaktivität zur Folge hat und folgende Rückschlüsse zulässt: CBD besitzt stark entzündungshemmende Eigenschaften, ist ein effektives Schmerzmittel und hat eine angstlösende und antispastische Wirkungen. Darüber hinaus soll CBD nachweislich für einen erholsamen Schlaf sorgen.

THC und THCA




Seit der Entdeckung von Cannabis haben ganze Völker in und um Afrika, dem Nahen Osten, Südasien und Südostasien Cannabis aufgrund seiner psychoaktiven Wirkung angebaut, die Tetrahydrocannabinol (THC) zuzuschreiben ist. Tetrahydrocannabinolsäure (THCA) ist die saure Vorstufe von THC. Bis heute werden auf der ganzen Welt Cannabissorten mit hoher THC-Konzentration gezüchtet, und zwar nicht nur als berauschendes Genussmittel für Erwachsene, sondern vorwiegend für therapeutische Zwecke. THC ist das wichtigste und am besten untersuchte Cannabinoid, das in Cannabis enthalten ist. Es bindet an die CB1- und CB2-Rezeptoren, wodurch es insbesondere im Hinblick auf die synaptische Plastizität eine entscheidende neuromodulatorische Rolle einnimmt. THC gilt als effektives schmerzstillendes, stimmungsaufhellendes und appetitanregendes Mittel.

CBG & CBGA

 

Obwohl Cannabigerol (CBG) als erstes Cannabinoid entdeckt wurde, findet es im Vergleich zu THC und CBD in weniger Studien Erwähnung. Cannabigerolsäure (CBGA) ist die saure Vorstufe von CBG. In-vitro-Studien haben gezeigt, dass CBG eine hohe Affinität zu Alpha2-Adrenozeptoren aufweist. CBG besitzt antibakterielle und antimykotische Eigenschaften und möglicherweise auch entzündungshemmende Wirkungen.

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